Diabetes von A-Z — das große Diabetes-Lexikon
Das große Lexikon des Diabetes-Journals mit knapp 600 Erklärungen zu den wichtigsten Begriffe rund um das Thema Diabetes von A wie „A-Zellen“ bis Z „Zystoskopie“.
Mit Hilfe der unteren Buchstabenleiste können Sie sich die Begriffe nach Anfangsbuchstaben sortiert anzeigen lassen. Um sich die Erklärung zu einem Begriff anzuschauen, klicken Sie auf den entsprechenden Begriff oder auf "aufklappen". Durch einen erneuten Klick auf den gewählten Begriff oder auf "zuklappen" lässt sich die Erklärung wieder schließen.
Merke: Alle Informationen, die bei Ihnen zu Therapieänderungen führen könnten, müssen Sie mit Ihrem Arzt, der Sie wegen Ihres Diabetes behandelt, besprechen. Für entstehende Schäden - gesundheitlicher oder sonstiger Art - übernehmen wir keine Haftung!
- E aufklappen
-
Abkürzung für Einheit
- E/ml aufklappen
-
Abkürzung für „Einheiten pro Milliliter“. Konzentrationsangabe zur Beschreibung von Flüssigkeiten. Insulin wird meist in der Konzentration von 100 E/ml angeboten.
- EEG aufklappen
-
Elektroenzephalogramm zur Ableitung der Hirnströme
- Einfachzucker aufklappen
-
Monosaccharide. - Grundkörper der Kohlenhydrate, z. B. Glukose, Fruktose, Galaktose,
- Eiweiße aufklappen
-
Aus Aminosäuren aufgebaute Naturstoffe; wichtige Bestandteile des Organismus. Eiweiß ist Grundnährstoff und Grundgerüst jeder Körperzelle. Ein Gramm Eiweiß enthält rund 4 kcal.
- Ejakulation aufklappen
-
Samenerguss beim Orgasmus des Mannes
- EKG aufklappen
-
Elektrokardiogramm zum Aufzeichnen der Herzströme
- Embolus aufklappen
-
Blutgerinnsel, das mit dem Blutstrom bis in ein kleines, zu enges Blutgefäß fortbewegt (griechisch „hineingeworfen“) wird und dies Blutgefäß verstopft
- Empowerment aufklappen
-
(Englisch für) „Ermächtigung“. - Unter Empowerment werden grundsätzlich Maßnahmen verstanden, die zur Stärkung von Autonomie und Selbstbestimmung beitragen. In der Diabetologie bedeutet Empowerment, es Menschen mit Diabetes zu ermöglichen, ihre Behandlung selbstverantwortlich und selbstbestimmt zu gestalten.
- Endogen aufklappen
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Im Körper selbst entstanden, nicht von außen zugeführt und nicht durch äußere Einflüsse entstanden
- Endogenes Insulin aufklappen
-
Körpereigenes Insulin
- Endokrinologie aufklappen
-
Lehre von den Krankheiten der endokrinen Organe. Endokrine Organe, z. B. die Schilddrüse, die Hirnanhangsdrüse, die Nebennieren, die Keimdrüsen oder die Inselzellen, produzieren Hormone.
- Energie aufklappen
-
In der Ernährungslehre als „Brennwert“ verstanden. Alle Grundnährstoffe (Kohlenhydrate, Eiweiß, Fett), aber auch Alkohol enthalten Energie. Die Energiemenge wird in Joule oder in Kalorien gemessen.
- Enzyme aufklappen
-
Eiweißkörper, die für die Steuerung wichtiger biochemischer Reaktionen unabdingbar notwendig sind
- Epidemiologie aufklappen
-
Wissenschaftliche Disziplin, die sich mit der Häufigkeit und Verteilung von Krankheiten und Krankheitszeichen in Bevölkerungsgruppen (demos, griechisch = Volk) befasst
- Erektile Dysfunktion aufklappen
-
Störung der Schwellfähigkeit (der Erektionsfähigkeit) der Schwellkörper des Penis
- Erektionsstörung aufklappen
-
Erektile Dysfunktion
- Ernährungsstörungen aufklappen
-
Krankheiten, die durch zu geringe oder zu umfangreiche Ernährung (Unterernährung, Adipositas) oder durch eine qualitativ falsche Ernährung (z. B. Eiweißmangel, Vitaminmangel) hervorgerufen werden
- Erwachsenendiabetis aufklappen
-
Überholte Bezeichnung für die meist (aber nicht immer) im Erwachsenenalter beginnende Diabetesform, den Typ-2-Diabetes
- Erythrozyten aufklappen
-
Rote Blutkörperchen. Träger von Hämoglobin und HbA1c. - Blutzellen, die mit dem Hämoglobin den Sauerstoff transportieren
- Exogen aufklappen
-
Außerhalb des Organismus entstanden, von außen in den Körper eindringend
- Exogenes Insulin aufklappen
-
durch Injektion zugeführtes Insulin
- Exsikkose aufklappen
-
Austrocknung des Körpers bei Flüssigkeitsmangel (bei Diabetikern auch Zeichen einer sehr schlechten Diabeteseinstellung; dabei unmittelbare Folge eines übermäßigen Wasserverlustes)
- Exsudat aufklappen
-
Flüssigkeit, die bei Entzündungen „ausgeschwitzt“ wird. - Bei der diabetischen Retinopathie sind Exsudate Ablagerungen von Fettstoffen in der Netzhaut (= harte Exsudate) oder Verquellungen von Nervenfasern (= weiche Exsudate).
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