Diabetes von A-Z — das große Diabetes-Lexikon
Das große Lexikon des Diabetes-Journals mit knapp 600 Erklärungen zu den wichtigsten Begriffe rund um das Thema Diabetes von A wie „A-Zellen“ bis Z „Zystoskopie“.
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Merke: Alle Informationen, die bei Ihnen zu Therapieänderungen führen könnten, müssen Sie mit Ihrem Arzt, der Sie wegen Ihres Diabetes behandelt, besprechen. Für entstehende Schäden - gesundheitlicher oder sonstiger Art - übernehmen wir keine Haftung!
- B-Zellen aufklappen
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Beta-Zellen. - Zellen in den Langerhans’schen Inseln der Bauchspeicheldrüse, die Insulin bilden und freisetzen
- Bakterien aufklappen
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Einzellige kleine Lebewesen, Krankheitserreger
- Ballaststoffe aufklappen
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Nahrungsbestandteile, die zu den Kohlenhydraten gehören. Im Verdauungstrakt werden die Ballaststoffe so gut wie nicht verwertet. Manche Ballaststoffe haben eine günstige Wirkung auf den Blutzuckerverlauf, andere unterstützen die Darmtätigkeit.
- Ballondilatation aufklappen
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Aufdehnung verengter Arterien mit einem Ballonkatheter
- Bandscheibe aufklappen
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Zwischen zwei Wirbelkörpern liegende elastische knorpelige Scheibe, welche die Bewegungen der Wirbelsäule erleichtert und die Stöße auf die Wirbelsäule abfedert
- Basale Insulinversorgung aufklappen
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Teil der intensivierten Insulintherapie. Grundlegende Insulinversorgung mit Verzögerungsinsulin
- Basalrate aufklappen
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Begriff aus der Insulinpumpentherapie zur Beschreibung der basalen Insulinversorgung
- Basis-Bolus-Prinzip aufklappen
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Behandlungsprinzip bei einer intensivierten Insulintherapie mit einer basalen Insulinversorgung durch Verzögerungsinsuline und mit einer prandialen Insulinversorgung durch Bolus-Gaben von Normalinsulin oder von Insulinanaloga zu den Hauptmahlzeiten
- Bauchspeicheldrüse aufklappen
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Pankreas, das hinter dem unteren Teil des Magens liegt und etwa die Größe einer Hand hat. In den Langerhans’schen Inseln des Pankreas wird das Insulin produziert.
- Bauchumfang aufklappen
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Taillenumfang. - Mit der einfachen Bestimmung des Bauchumfangs kann das Ausmaß und Risiko für Herz- und Gefäßkrankheiten (Arteriosklerose, Atherosklerose) verdeutlicht werden.
Dieses Risiko ist bei Adipositas (Fettsucht, Übergewicht) erhöht. Als deutliches Zeichen für ein erhöhtes kardiovaskuläres Risiko gilt eine abdominelle Adipositas (zentrale Adipositas) mit einem Bauchumfang von mehr als 102 cm bei Männern und von mehr als 88 cm bei Frauen.
- BE aufklappen
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Abkürzung für Broteinheit
- Beta-Blocker aufklappen
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Beta-Rezeptorenblocker. - Medikamente, welche die Wirkung von Stresshormonen am Herz- und Kreislaufsystem blockieren und die vor allem zur Behandlung von Bluthochdruck und Herzkrankheiten eingesetzt werden
- Beta-Zellen aufklappen
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B-Zellen. - Zellen in den Langerhans’schen Inseln der Bauchspeicheldrüse, die Insulin bilden und freisetzen
- Biguanid aufklappen
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Ein orales Antidiabetikum, das über eine Verringerung der Glukose-Produktion in der Leber den Blutzuckerspiegel senken kann
- Biosynthese aufklappen
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Herstellung von chemischen Verbindungen in lebenden Zellen
- Blutdruck aufklappen
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Der in den Blutgefäßen und im Herzen herrschende Druck, der immer kombiniert als systolischer Blutdruck und diastolischer Blutdruck angegeben und in mmHg gemessen wird
- Blutfette aufklappen
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Zu den Blutfetten oder Lipiden gehören Fettsäuren, Triglyzeride (Neutralfette) sowie Gesamt-Cholesterin, LDL-Cholesterin und HDL-Cholesterin
- Blutglukose aufklappen
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Blutzucker
- Bluthochdruck aufklappen
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Hypertonie, Hypertonus. Über den Normalbereich hinausgehender erhöhter Blutdruck. - Streng genommen sollte der Blutdruck nicht höher als 130/80 mmHg sein, wenn man ihn in Ruhe misst.
Hoher Blutdruck ist ein Risiko für die Entwicklung einer Arteriosklerose, besonders für Durchblutungsstörungen im Gehirn (Apoplex), hoher Blutdruck kann auch die Nieren schädigen.
- Blutplasma aufklappen
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Blutflüssigkeit ohne Blutzellen (ohne Erythrozyten, Leukozyten und Thrombozyten)
- Blutzucker aufklappen
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Im Blut gelöste, messbare Menge von Glukose (Zucker), angegeben in mg/dl oder in mmol/l
- Blutzuckerselbstkontrolle aufklappen
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Selbständige Messung der Blutzuckerkonzentration unter Verwendung von Teststreifen und Testgeräten.
Die Blutzuckerselbstkontrolle ist die Grundlage für eine stets an den aktuellen Bedarf angepasste Insulintherapie. Sie ist nur dann sinnvoll, wenn dazu die Protokollierung der Ergebnisse und die bedarfsgerechte Anpassung der Therapie gehören.
- BMI aufklappen
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Body-Mass-Index
- Body-Mass-Index aufklappen
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Abkürzung BMI. - Körpermassenindex zur besseren Bestimmung einer erhöhten Körperfettmasse. Errechnung über Körpergewicht in Kilogramm (kg) und Körperlänge in Meter (m) nach der Gleichung: BMI = kg/m2. Normalbefund 19-25 kg/m2
- Bolus aufklappen
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Einzelne Gabe eines schnell wirkenden Normalinsulins oder Analoginsulins zu einer Mahlzeit. - Berechnung der Insulinmenge im Bolus nach dem aktuellen Blutzuckerwert und der Kohlenhydratmenge in der Mahlzeit
- Brennwert aufklappen
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Energie
- Broteinheit aufklappen
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Abkürzung BE. Schätzeinheit für die Kohlenhydrate in Lebensmitteln - Die Menge eines Nahrungsmittels, die ohne Berücksichtigung des Ballaststoffanteils 10 bis 12 g Kohlenhydrate enthält
- Bulimie aufklappen
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Heißhunger, Esssucht, Fresssucht
- Bypass aufklappen
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Umleitung, „Umgehungsstraße“. - Operative Gefäßverbindung zur Blutumleitung bei Gefäßverschlüssen oder hochgradigen Gefäßverengungen
- Bypass-Operation aufklappen
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Umgehungs-Operation. - Herstellung einer Umgehung bei einer Arterienverengung










