Diabetes von A-Z — das große Diabetes-Lexikon
Das große Lexikon des Diabetes-Journals mit knapp 600 Erklärungen zu den wichtigsten Begriffe rund um das Thema Diabetes von A wie „A-Zellen“ bis Z „Zystoskopie“.
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Merke: Alle Informationen, die bei Ihnen zu Therapieänderungen führen könnten, müssen Sie mit Ihrem Arzt, der Sie wegen Ihres Diabetes behandelt, besprechen. Für entstehende Schäden - gesundheitlicher oder sonstiger Art - übernehmen wir keine Haftung!
- Hämochromatose aufklappen
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Erkrankung mit vermehrter Eisenablagerung in verschiedenen Geweben und Organen. - Bei erheblicher Eisenablagerung in der Bauchspeicheldrüse kann es zu einem dadurch bedingten Diabetes kommen
- Hämodialyse aufklappen
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Blutwäsche bei dauerhaftem Nierenversagen
- Hämoglobin aufklappen
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Roter Farbstoff in den Erythrozyten
- Hämoglobin A1c aufklappen
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Hämoglobin = roter Blutfarbstoff, A1c = Kennzeichnung des Hämoglobins, das mit Glukose verbunden ist (Abkürzung HbA1c)
- Harnstoff aufklappen
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Endprodukt des Eiweißabbaus, das über den Harn und über den Schweiß ausgeschieden wird
- Harnwegsinfekt aufklappen
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Entzündliche Erkrankung der Harnwege (Harnleiter, Harnblase)
- Harnzucker aufklappen
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Im Urin enthaltene Glukose. - Die Ausscheidung von Glukose im Urin ist ein Zeichen für zugleich erhöhte Blutzuckerwerte.
- Harnzuckerselbstkontrolle aufklappen
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Selbständige Teststreifenuntersuchung des Urins auf seinen Zuckergehalt. - Zur sinnvollen Harnzuckerselbstkontrolle gehört Dreierlei: die Zuckerbestimmung im Urin, die Protokollierung der Ergebnisse und die Änderung der Behandlung, wenn dies nach den Ergebnissen notwendig ist.
- HbA1c aufklappen
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Hämoglobin A1c ist das sogenannte Zuckerhämoglobin. Der rote Blutfarbstoff (Hämoglobin = Hb), der mit Glukose verbunden ist (Hämoglobin A1c), ist ein Maß für die durchschnittliche Blutzuckerkonzentration der letzten acht bis zehn Wochen.
- HDL-Cholesterin aufklappen
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(HDL = High density lipoprotein) Wichtiger Anteil des Cholesterins. - HDL-Cholesterin gilt als schützende "gute" Cholesterinform und sollte in ausreichender Blutkonzentration nachweisbar sein (über 45 mg/dl bzw.1.2 mmol/l).
- Herzinfarkt aufklappen
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Lebensgefährliche akute Minderdurchblutung von Herzmuskelbezirken (Angina pectoris, koronare Herzkrankheit)
- Herzkranzgefäße aufklappen
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Koronararterien
- HLA aufklappen
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Humanes Leukozyten-Antigen. - Ein System von Eiweißen auf den Zellen fast aller Gewebe, das eine wichtige Rolle bei der Körperabwehr spielt
- Homöostase aufklappen
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Konstante Aufrechterhaltung des sogenannten inneren Milieus des Körpers mit Hilfe verschiedener Regelsysteme (z. B. zur Regelung des Kreislaufs, der Körpertemperatur, des Wasser- und Salzhaushaltes, des Hormonhaushaltes usw.)
- Hormone aufklappen
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Natürliche Boten- oder Wirkstoffe, die der Organismus in einer Drüse oder in einem Organ bildet (Endokrinologie). Insulin und Glukagon sind wichtige Hormone aus der Bauchspeicheldrüse.
- Humaninsulin aufklappen
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Gentechnisch hergestelltes Insulin, das in seiner Zusammensetzung aus zwei Ketten mit insgesamt 51 Aminosäuren dem Insulin des Menschen ("human") entspricht. Humaninsulin ist ein wichtiges Produkt der Gentechnologie.
- Hungerazeton aufklappen
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Bei Diabetikern und bei Nichtdiabetikern kann der Organismus vermehrt Azeton bilden, wenn er zur Energiegewinnung von Glukose auf Fett umschaltet. Bei gesteigertem Fettabbau und bei fehlender Kohlenhydratzufuhr oder auch beim Fasten oder nach mehrstündigem Hungern ist Azeton im Urin nachweisbar.
- Hypercholesterinämie aufklappen
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Erhöhter Gehalt an Cholesterin im Blut (Dyslipoproteinämie)
- Hyperglykämie aufklappen
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(Hyper = erhöht, -glyk- = Zucker, -ämie = im Blut) Erhöhte Blutzuckerkonzentration
- Hyperinsulinämie aufklappen
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Erhöhte Konzentration von Insulin im Blut
- Hyperkeratose aufklappen
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Verdickung der Hornschicht der Haut
- Hyperlipidämie aufklappen
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Erhöhter Anteil von Lipiden (Cholesterin, Triglyzeriden) im Blut
- Hyperlipoproteinämie aufklappen
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Erhöhter Anteil von Lipoproteinen im Blut. Lipoproteine bestehen vor allem aus Cholesterin, Triglyzeriden und einem Eiweißanteil.
- Hypertonie, Hypertonus aufklappen
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Bluthochdruck. Über die Norm erhöhte Blutdruckwerte. - Normalerweise sollte der Blutdruck nicht höher als 130/80 mmHg sein.
- Hypertriglyzeridämie aufklappen
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Erhöhte Konzentration von Triglyzeriden im Blut
- Hypoglykämie aufklappen
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(Hypo = erniedrigt, -glyk- = Zucker, -ämie = im Blut) "Unterzuckerung". Erniedrigte Blutzuckerwerte (Blutzuckerwerte unter 50 mg/dl). - Eine Hypoglykämie führt meist zu spürbaren Warnsymptomen wie Zittern, Schwitzen, Sehstörungen, Schwindelgefühl, Hungergefühl und vielen anderen Beschwerden. Schwere Hypoglykämien gehen darüber hinaus mit Hilflosigkeit oder Bewusstlosigkeit einher.
- Hypoglykämiewahrnehmungsstörung aufklappen
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Störung oder Verlust in der Wahrnehmung von Warnsymptomen der Hypoglykämie
- Hypoglykämischer Schock aufklappen
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Schwerste Folgen der Unterzuckerung mit Bewusstlosigkeit (schwere Hypoglykämie)
- Hypotonie aufklappen
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Zu niedriger Blutdruck










