„Benzin fürs Auto, Zucker für den Körper“

Warum ist der Blutzucker nach dem Sport manchmal hoch, obwohl er doch eigentlich hätte sinken müssen? Und was kann helfen, beim Diabetes besser die Balance zu halten?

„Beim Diabetes ist es nicht immer möglich, die Balance zu halten. Wichtig ist, dass man sie immer wieder findet“, sagte Claudia Vogel beim gut besuchten Symposium der Firma Roche Diagnostics GmbH auf der diabetestour 2010 in Mainz.

Die Diabetesberaterin betonte, wie wichtig der Gesundheits-Pass Diabetes ist, wenn es darum geht, die Balance zu halten und den Diabetes immer gut im Blick zu haben. Hier kann der Arzt alle nützlichen Werte regelmäßig dokumentieren. „Besorgen Sie sich einen bei Schulungen“, rät die Beraterin - oder direkt beim Kirchheim-Verlag (im Internet oder telefonisch unter 06131 / 960 70 28).

Treibstoff für den Körper
Was haben eigentlich Benzin und Zucker gemeinsam? Claudia Vogel erklärt das so: Zucker ist für den Körper wie Benzin oder Sprit fürs Auto. Wenn man 50 km/h fährt, verbraucht man weniger, wenn man 100 km/h fährt, verbraucht man mehr. Und Zucker ist der Treibstoff, die Energie für den Körper.

Überanstrengung treibt Blutzucker hoch
Bei Sport oder Bewegung verbraucht der Körper Energie bzw. Zucker und der Blutzucker sinkt – in der Regel. Manchmal ist aber nach körperlicher Aktivität der Blutzucker trotzdem hoch. „Wer zu schnell rennt, bei dem geht der Blutzucker hoch durch Stress und Überanstrengung“, erklärt Vogel.

„Jeder muss beim Sport seinen eigenen Rhythmus finden.“ Natürlich kann Aktivität auch zu Unterzuckerungen führen. Deshalb: Den Blutzucker immer im Auge behalten!


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