Hans-Jürgen Tilsner aus Oelde - 21.09.11 15:10
Nagetiere sind zwar "dankbare" Forschungsobjekte, weil sie sich vergleichsweise kostengünstig produzieren lassen, aber ihr Stoffwechsel unterscheidet sich doch so erheblich vom menschlichen, dass ernsthafte Wissenschaftler und ernsthafte Autoren direkte Vergleiche vermeiden.
UND die Mehrzahl aller übergewichtigen Menschen entwickelt nie einen auch nur ansatzweise auffälligen Blutzucker, auch nicht die Mehrzahl all derer mit einem höheren Insulin-Bedarf pro Gramm KH, also mit sogenannter Insulin-Resistenz (nicht zu verwechseln mit dem höher als gesunden Blutzucker, der aber die geltenden Diagnose-Grenzwerte noch nicht überschreitet und irreführend auch Insulin-Resistenz genannt wird!).
UND ein auffälliger Anteil der Menschen mit Typ2- Diabetes ist völlig normalgewichtig :-(
Wissenschaftlich unstreitig, aber stiefmütterlich publiziert haben alle Typ2 folgende 4 Defekte, sicher anteilig durchaus verschieden, die bei Erreichen der Diagnose-Grenzwerte schon weit fortgeschritten sind:
1. Die Beta-Zellen sterben im Rahmen von mehreren Jahren bis Jahrzehnten ab. Bei Erreichen der Diagnose-Grenzwerte schon erhebliches Defizit.
2. UND die jeweils verbliebenen Beta-Zellen geben schon lange vor Erreichen der Diagnose-Grenzwerte und besonders mit gesund KH-betonter Ernährung vermehrt Proinsulin aus, das super Adipositas und Arteriosklerose fördert.
3. UND der Inkretin-Defekt sorgt schon lange vor Erreichen der Diagnose-Grenzwerte und schon dann für ungesund hohe BZ-Spitzen, wenn die noch mögliche Insulin-Ausgabe eigentlich noch locker für den gesunden Alltags-BZ reicht.
4. UND bis zum 3- und noch mehr Fachen vermehrte Glukose-Ausgabe der Leber. Damit sorgt die Typ2 defekte Steuerung der Leber schon lange vor Erreichen der Diagnose-Grenzwerte u.U. für mehr Glukose-Umsatz am Tag, als bei einem gesunden Menschen zusammen mit der Glukose aus dem Essen umgesetzt wird.
NULL Respekt: Mit den 4 Defekten, die bei Erreichen der Diagnose-Grenzwerte nicht erst anfangen, sondern schon weit fortgeschritten sind, ist das so genannter Lifestyle-Diabetes. In der so genannten medizinischen Logik müsssen die Betroffenen sich mehr bewegen und gesünder ernähren und abnehmen und sich ggf. den Magen verkleinern bis amputieren lassen: abjoggen - abhungern - abbinden & abschneiden.










