Hans-Jürgen Tilsner aus Oelde - 08.02.11 17:56
Sehr geehrte Frau Dr. Kraatz,
gerne stimme ich Ihnen zu:
Wer nicht weiß, worum es bei seiner Krankheit und ihrer/seiner Behandlung im wesentlichen geht, kann sich nur hilflos in das eine oder andere Einstellung genannte Behandlungs-Korsett eingezwängt fühlen. Nur, warum finde ich dann die einfachsten Basis-Infos nicht in meinem DJ?
Konkrete medizinische Tipps dürfen Sie nicht geben - aber was wäre daran ein unzulässiger medizinischer Tipp, wenn das DJ öfter mal eindeutig informierte,
- dass der Diabetes für die meisten Betroffenen gar keine Krankheit mit eigener Symptomatik ist, sondern ein reines Zahlenspiel mit eher administrativ als medizinisch festgelegten Grenzwerten? In dem aktuell zum Diabetiker ernannt wird, wer mit mehr als 125mg/dl nüchtern morgens aufsteht oder/und 2 Stunden nach dem Zuckerwassertest noch mehr als 200 misst?
- dass ein echter Nichtdiabetiker mit 65-85mg/dl morgens aufsteht und etwa 1 Stunde nach dem Einverleiben von beliebig viiiiiiiiiiel Zucker für ein paar Minuten 120-140 misst und nach 2 Stunden wieder um 85? Wie z.B. hier schön grafisch dargestellt http://www.phlaunt.com/diabetes/16422495.php und anlässlich des 13.09.2006 Treffens der European Association for the Study of Diabetes (EASD) vorgestellt?
- dass das Leben für jeden Diabetiker umso gesünder bleibt/wird, je öfter und länger er seinen Blutzucker im völlig gesunden Bereich steuert, weil jedes Stück Blutzucker-Verlauf über den gesunden Rahmen hinaus mit zunehmender Höhe und zunehmender Dauer zunehmend krank machen kann?
Und weil der Diabetes an der gesund kurzen Leine ohne höher als gesunden Blutzucker mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit überhaupt nicht krank macht?
Mit neugierigen Grüßen
Hans-Jürgen Tilsner









