Diabetes-Journal-Newsletter - Dezember 2008
Diabetes-Pass: Wie Sie ihn sinnvoll nutzen
Auch im zweiten Teil unserer Serie "Gesundheits-Pass Diabetes" geht es um den Blutdruck. Da möglichst gute Werte für Diabetiker sehr wichtig sind, steht der Blutdruck im Pass an erster Stelle. Gelegentliche Messungen beim Arzt oder Apotheker stellen eher eine Momentaufnahme dar, die nur sehr begrenzt aussagekräftig ist.
Besser, Sie messen Ihren Blutdruck regelmäßig zu Hause und tragen die Werte in den Gesundheits-Pass ein. So erhält Ihr Arzt eine Verlaufkurve, anhand derer er die Therapie anpassen kann. Hier im Newsletter erhalten Sie bereits einen kleinen Eindruck, was Ihr Arzt und Sie gegen einen hohen Blutdruck unternehmen können:
Was Sie tun können:
- eine Bluthochdruckschulung besuchen, um die notwendigen Kenntnisse und Fertigkeiten zur richtigen Behandlung des Bluthochdrucks zu erwerben
- regelmäßig den Blutdruck selbst messen und dokumentieren
- Gewicht abnehmen
- regelmäßige sportliche Betätigung
- Stress vermeiden
- regelmäßig Blutdruckmittel einnehmen
- mit dem Rauchen aufhören
- übermäßigen Alkoholkonsum einschränken
- salzhaltige Speisen einschränken (falls vom Arzt empfohlen)
Was Ihr Arzt tun kann:
- einen Bluthochdruckschulung durchführen bzw. Überweisung
- Besprechung der Ergebnisse der Blutdruckselbstmessung
- regelmäßige Messung des Blutdrucks in der Praxis
- mit einer 24-Stunden-Messung den Verlauf des Blutdrucks über einen längeren Zeitraum und auch bei Nacht prüfen
- die Blutdruckzielwerte anhand Ihres Risikoprofils bestimmen
Das sind unsere weiteren Themen:
- Blutzucker bei Kindern: Welchen Einfluss haben seelische Belastungen?
- Das Extra zum Fest: Großes Weihnachts-Menü
- Bluthochdruck: Den Blutdruck optimal einstellen
- DMP-Verträge: Was wird aus meinem Bonus?










