Diabetes-Journal-Newsletter - März 2009

Nervenschmerzen: Ursachen und Symptome
Schmerzen sind ein Warnsignal des Körpers, chronische Schmerzen aber können zermürben und viel Lebensfreude rauben. Etwa acht Millionen Menschen in Deutschland leiden unter chronischen Schmerzen, zwei Millionen davon sind Diabetiker.
Schmerzverursacher sind meist Nerven, die durch jahre- oder jahrzehntelang schlecht eingestellten Blutzucker angegriffen sind. Betroffen sind meist die gefühlsleitenden Nerven an beiden Füßen, sowie die Nerven, die zu den Muskeln führen. Wie Schmerzen genau entstehen, welche Rezeptoren beteiligt sind und welche Rolle das Gehirn dabei spielt, das erfahren Sie im Diabetes-Journal.
Hier im Newsletter geben wir Ihnen bereits eine Liste an die Hand, die die wichtigsten Punkte bei diabetischen Nervenerkrankungen zusammenfasst. Treffen ein oder mehrere Punkte auf Sie zu, sollten Sie mit Ihrem Arzt darüber sprechen.
Beschwerden bei diabetischen Nervenerkrankungen
- Langsam fortschreitend über Monate und Jahre
- Gefühlsstörungen sind meist Erstsymptome
- Beidseitig, weit weg von der Körpermitte, handschuh- oder strumpfartig
- Abgeschwächte oder fehlende Muskeleigenreflexe
- Störung der Tiefensensibilität führt oft zur Gangunsicherheit
- Lähmung der Muskeln seltener – folgen oft den Gefühlsstörungen
- Beeinträchtigung der Schweißdrüsen, Talgdrüsen etc.: Hornhautschwielen
- an den Füßen
- Muskelkrämpfe – oft sehr unangenehm
- „Restless-Legs-Syndrom“ (unruhige Beine)
- „Burning-feet-Syndrom“ (brennende Füße)
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