Diabetes-Journal-Newsletter – August 2010

Titelthema: Großes Insulin-Special

Insulin ist ein modernes Medikament in der Behandlung des Diabetes mellitus. Es stehen mittlerweile viele unterschiedliche Präparate zur Verfügung, die – richtig angewendet – ein gutes Therapieergebnis bringen. Dies gilt für den Typ-1-Diabetes genauso wie für den Typ-2-Diabetes.

Wir zeigen Ihnen, welche Strategien mit den unterschiedlichsten Insulinpräparaten sinnvoll sind und wie man die richtige Therapie gemeinsam mit dem Diabetes-Team auswählt. Auch erfahren Sie, wie Sie die Insulintherapie an Ihre Alltagssituation anpassen, denn mit Insulin ist alles möglich.

Sie sollten daher keine Angst haben, wenn Ihr behandelnder Arzt Ihnen Insulin empfiehlt. Und falls Sie doch Bedenken haben, gibt Ihnen unser Autorenteam wichtige Ratschläge, wie Sie diese ausräumen können.

Weil Insulin hochwirksam ist, hat es neben der erwünschten Wirkung auch Nebenwirkungen; wie Sie diese vermeiden, erfahren Sie ebenfalls im Titelthema. Dieses stammt übrigens vom Team des Diabetes Zentrum Mergentheim um Diabetes-Journal-Chefredakteur Prof. Thomas Haak.

Die Beiträge des aktuellen Titelthemas lauten:

Insulintherapie – Nebenwirkungen vermeiden
Insulin ist ein körpereigenes Hormon mit ausgezeichneter Wirkung auf den Stoffwechsel. Richtig angewendet, ist es das stärkste blutzuckersenkende Mittel. Insulin als Medikament hat auch Nebenwirkungen. Diese lassen sich jedoch gut vermeiden.

Insulintherapie – mit der richtigen Auswahl zum Erfolg
Es gibt viele Arten der Insulintherapie. Wir stellen sie vor, nennen Vor- und Nachteile. Wir wollen Ihnen eine Entscheidungsgrundlage für den Beginn der Insulintherapie geben bzw. Sie über Ihre gewählte Therapie weiter informieren.

Sicherheit durch Wissen - Mit Insulin flexibel durch den Alltag
Viele erinnern sich an den Tag der Diabetesdiagnose – nach dem ersten Schock ergaben sich unzählige Fragen: Wie geht es nun weiter im Alltag? Sage ich es den Kollegen – ja, kann ich überhaupt weiterarbeiten? Was bedeutet der Diabetes für Freizeit, für Sport – und für Urlaub?

Viele Vorurteile gegenüber Insulin – und Mythen darüber
Paul (59) hat seit acht Jahren Typ-2-Diabetes. Eigentlich ging es ihm die ganze Zeit ziemlich gut mit der Erkrankung. Dreimal täglich nahm er ein blutzuckersenkendes Medikament ein, ansonsten änderte sich recht wenig in Pauls Leben. Um seinen Diabetes machte er sich daher wenig Gedanken. Bei der letzten Kon­trolluntersuchung stellte sein Arzt jedoch einen zunehmend schlechteren Langzeitwert fest. Die medikamentöse Behandlung allein reiche nun nicht mehr aus, so der Arzt. Paul soll auf Insulin umgestellt werden. Aber der Gedanke, sich regelmäßig spritzen zu müssen, beunruhigt Paul. So krank ist er doch gar nicht, oder? Und: Was sollen die anderen denken? Er bezweifelt, dass er mit Insulin so leben kann wie bisher.

Außerdem: Testen Sie Ihre Einstellung zur Insulintherapie mit dem ITAS-Fragebogen

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Eine Woche Typ-1-Diabetiker spielen…

...sollten vielleicht diejenigen, die moderne Therapieoptionen als Luxus einstufen.

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