Diabetes-Journal-Newsletter – Juli 2010

Nervenerkrankung - Wie Sie entstehen und was Sie zun können

Unter den typischen Komplikationen, die bei Diabetes auftreten können, sind die Nervenerkrankungen sehr häufig; und unter der diabetesbedingten „Viele-Nerven-Krankheit“, wie man „Polyneuropathie“ übersetzen kann, ist die „periphere sensomotorische Polyneuropathie“ die wichtigste: Sie führt oft zu Schmerzen und zu quälenden Beschwerden.

„Periphere diabetische Polyneuropathie“ lautet das Titelthema in der aktuellen Ausgabe - ein Thema, das für alle wichtig und von Interesse sein sollte. Denn jeder Mensch kann zwar irgendeine Form einer Neuropathie bekommen; das ist nicht zwingend – aber wahrscheinlich hat fast jeder Dritte Diabetetspatient Anzeichen einer diabetesbedingten peripheren sensomotorischen Polyneuropathie. Und von diesen wiederum leidet jeder Zweite unter quälenden, schmerzhaften Beschwerden. Das jedenfalls sagt die Statistik nach Analysen vieler großer Studien.

Vier Grundgedanken sind uns deshalb sehr wichtig: Wir unterstreichen das generelle Risiko zur Neuropathie und ihre Folgen und nennen Ihnen Möglichkeiten zur Vorbeugung und Früherkennung. Verstehen Sie die Darstellung der verschiedenen Beschwerden nicht nur als bedrohlich, sondern als Grundlage für eine ebenso differenzierte wie persönliche Behandlung.

Die Behandlung der schmerzhaften Polyneuropathie und die Erfolge dabei sind sicher das Wichtigste. Klar ist: Einer Neuropathie vorzubeugen ist immer besser, als den eingetretenen Beschwerden hinterherzulaufen. Darüber haben sich Experten im Mai auf der Jahrestagung 2010 der Deutschen Diabetes-Gesellschaft in Stuttgart intensiv ausgetauscht. Grundlage für eine wirkungsvolle Vorbeugung wie für eine erfolgreiche Behandlung sind gute Stoffwechselwerte, ist eine optimale Diabeteseinstellung.

Bei Schmerzen und quälenden Beschwerden gibt es Schwierigkeiten. Wir zeigen Ihnen, welche Behandlungsformen man mit gewissen Erfolgsaussichten versuchen kann, dass man jede Behandlung als persönlichen Versuch verstehen sollte und warum die Linderung von Beschwerden um 30 bis 50 Prozent als Behandlungserfolg angesehen wird.

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18.05.2012

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