Diabetes-Journal-Newsletter – Juni 2011

Leckere Nudel-Rezepte: Gleich nachkochen und genießen
Nudeln sind aus unseren Küchen und von unseren Tellern nicht mehr wegzudenken. Kein Wunder – denn sie sind schnell fertig, es gibt sie in zig Varianten und noch mehr Arten, sie zuzubereiten.
Das älteste Nudelrezept hat mittlerweile 4.000 Jahre auf dem Buckel. Es war auf Pergament geschrieben – und das nicht von Italienern, sondern Chinesen. Laut Rezept bestanden die Nudeln aus Weizenmehl, Eiern und Wasser, ähnlich wie heimische Eiernudeln noch heute produziert werden.
Doch auch Griechen und Römer kannten nudelige Teigwaren. So gibt es Grababbildungen der Etrusker aus dem vierten Jahrhundert vor Christus, die Mehlsack, Nudelbrett, Teigzange, Nudelholz und Teigrädchen zeigen. Die Araber waren die Ersten, die Nudeln trockneten und damit haltbar machten.
Überlieferungen zufolge sollen es die Griechen gewesen sein, die Nudeln mit dem Namen laganon nach Süditalien brachten, wo sie erst einmal ins lateinische laganum umbenannt wurden. In manchen süditalienischen Regionen heißen Tagliatelle (Bandnudeln) deshalb auch heute noch laganelle. Hierzulande wurden Nudeln vor etwa 400 Jahren als Spätzle populär.
Laut Angaben der deutschen Nudelmacher (Verband der Teigwarenhersteller und Hartweizenmühlen/VTH e.V.) lag der Pro-Kopf-Verbrauch im Jahr 2009 bei 7,4 kg. Damit des Deutschen Nudellust befriedigt wird, werden pro Jahr etwa 305.000 Tonnen Spaghetti, Bandnudeln und Spätzle produziert. Mehr als 100 Sorten umfasst das Nudelsortiment.
Wenn Sie noch mehr Fakten, Kuriositäten und Wissenswertes über Nudeln, Pasta und Co. erfahren möchten, dann werfen Sie einen Blick in die Rubrik Essen & Trinken der aktuellen Diabetes-Journal-Ausgabe. Dort finden Sie selbstverständlich auch Rezeptideen für leckere Nudelgerichte!
| Tagliatelle mit Walnüssen und Radicchio Zutaten für 2 Portionen:
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Die Zubereitung:
Die Tagliatelle nach Packungsanweisung in leicht gesalzenem Wasser bissfest (al dente) kochen. In der Zwischenzeit die Schalotten abziehen, kalt abwaschen und fein würfeln. Vom Radicchio den Strunk und die weißen dicken Blattrippen entfernen, in feine Streifen schneiden. Das Öl in einer Pfanne erhitzen, Schalottenwürfel darin anbraten. Mit Orangensaft ablöschen, drei Minuten einkochen und die Radicchiostreifen zugeben. In der Pfanne lassen, bis er zusammenfällt, dann salzen und pfeffern. Die gekochten Nudeln gut abtropfen, in die Pfanne zum Radicchio geben, noch einmal abschmecken. Den Blauschimmelkäse in kleine Stückchen schneiden. Nudeln in zwei Pastateller füllen. Mit Blauschimmelkäse und den gehackten Walnüssen garniert servieren.
Nährwert pro Portion:
16 g E, 18 g F, 61 g KH, davon 61 g KH anrechnungspflichtig,
5 g Ba, 95 mg Chol, 195 mg Na, 440 mg K, 275 mg Ph, 470 kcal, 1 880 kJ
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18.05.2012
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