Diabetes-Journal-Newsletter – Mai 2011

Netzhaut: So erhalten Sie Ihre Sehkraft
Ein durch den Diabetes verursachter Netzhautschaden (diabetische Retinopathie) ist bei Diabetikern die häufigste Form der Schädigung an den kleinen Blutgefäßen (mikrovaskuläre Schäden). Zwar haben auch 10 Prozent der Allgemeinbevölkerung ohne Diabetes diese Mikroaneurysmen (kleine Aussackungen der Blutgefäße der Netzhaut). Aber auch bei diesen Menschen sind sie ein Zeichen dafür, dass mit den kleinsten Blutgefäßen etwas nicht stimmt.
Die Netzhaut ist immer eine Art Spiegel für die Gesamtsituation der Gefäße. Da die Frühformen der Netzhautschäden keine Beschwerden verursachen, können sie nur durch eine gründliche augenärztliche Untersuchung entdeckt werden – also in der Regel durch eine Netzhautspiegelung nach Erweiterung der Pupillen. Wenn Patienten schon Sehstörungen bemerken, sind meist schon fortgeschrittene Netzhautveränderungen nachweisbar – Vorsorgeuntersuchungen sind daher absolut sinnvoll und notwendig!
Im aktuellen Diabtes-Kurs berichtet Dr. Gerhard-W. Schmeisl, welche Maßnahmen Sie treffen können, um solche Schädigungen zu vermeiden sowie auf welche Risikofaktoren und Warnzeichen sie achten sollten.
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18.05.2012
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