Get Adobe Flash Player
 
Get Adobe Flash Player
 

19.07.2010 Allianz gegen chronische Erkrankungen

Mehrere Organisationen haben eine Kooperation vereinbart, um effektiver gegen Ursachen von chronischen Krankheiten angehen zu können, die durch ungesunden Lebensstil begünstigt werden.

Eine Koalition aus Verbänden, die die Interessen von Menschen mit chronischen Erkrankungen vertreten, fordern in einem offenen Brief an die Europäische Union, mehr Präventions- und Aufklärungsarbeit über die Ursachen und Folgen von chronischen Krankheiten wie Diabetes zu leisten.

So sollten beispielsweise die negativen Auswirkungen schlechter Ernährung, mangelnder Bewegung, des Rauchens sowie übermäßigen Alkoholkonsums stärker ins Bewusstsein der Bevölkerung gerückt werden, um den Gesundheitszustand der Menschen zu verbessern

"Chronic Disease Alliance" 
Die Internationale Diabetes Föderation (IDF) ist eine der zehn gemeinnützigen, wissenschaftlich orientierten Organisationen, die sich in der "Chronic Disease Alliance" zusammengeschlossen haben. Die Koalition vertritt Gesundheitsprofis sowie Patienten mit Leiden wie Diabetes und Krebs sowie Atemwegs-, Leber-, Herz- und Nierenerkrankungen.

Zusammen sind diese Krankheiten laut Zahlen der Weltgesundheitsorganisation WHO für 86 Prozent der Todesfälle in Europa verantwortlich. Derzeit sind etwa 30 Millionen Menschen im EU-Raum von Diabetes betroffen.

Die Empfehlungen der Allianz in ihrem "A Unified Prevention Approach" (Vereinheitlichter Präventionsansatz) genannten Thesenpapier umfassen:

  • Ernährung: Es sollten Bemühungen gestartet werden, um den Fett-, Salz- und Zuckergehalt in Lebensmitteln zu reduzieren und das Angebot an erschwinglichem frischn Obst und Gemüse zu verbessern. Außerdem sollte an Kinder adressierte Werbung für ungesunde Werbung verboten werden.
  • Physische Aktivität: Kinder sollten jeden Tag die Möglichkeit haben, an Schulen Sportunterricht oder sportliche Aktivitäten wahrzunehmen. Die Stadtplanung sollte ihr Hauptaugenmerk auf nichtmotorisierten Verkehr und Parkanlagen setzen.
  • Tabak: Tabak sollte in Europa einheitlich versteuert werden, 80 Prozent der Packungsgröße sollte für deutlich Warnhinweise verwendet werden und der Erwerb übers Internet sowie Zigarettenautomaten sollten verboten werden.
  • Alkoholkonsum: Werbung für Alkohol im Fernsehen und im Radio sollte verboten werden. Außerdem sollten EU-weite einheitliche Steuern und Aufklärungsprogramm über die Gefahren von exzessiven Alkoholkonsum eingeführt werden.

Die Mitgliedsverbände der Chronic Disease Alliance sind:

 

Jetzt bookmarken:del.icio.usMister Wongoneviewgoogle.comYahooMyWebWebnewsYiggItLinkaARENAlive.comMa.gnolia
Bookmark and Share

Aktuelle Ausgabe

  • Themen im Februar:
    • Pflanzliche Mittel
    • Insulinwirkung
    • Diabetes-Kurs
    • Zimt
    • Effektive-Vorratshaltung

Videos von der diabetestour 2011 in Hannover

In vier Videos haben wir Impressionen von der diabetestour in Hannover für Sie eingefangen.

Diabetes-Lexikon

Das Diabetes-Journal auf Facebook & Twitter

Blogs & Meinungen

Warum einfach, wenn es auch ­kompliziert geht?

AMNOG: Der Preis neuer Arzneimittel soll nun auch den Zusatz-Nutzen abbilden.

27.01.2012

Die Online-Frage

Werden Sie künftig vermehrt auf Lebensmittelprodukte zurückgreifen, die mit Stevia gesüßt wurden? Hintergrund

Ja

Nein

Das „Echt Essen"-Gasthaus des Monats

Ausprobiert: Geräte im Anwender-Test

Dr. med. Katrin Kraatz, selbst Typ-1-Diabetikerin, testet für Sie Geräte des Diabetikerbedarfs!

diabetestour – Ihr Gesundheitstag vor Ort

Diabetes-Bücher im Kirchheim-Buchshop

Wissen was bei Diabetes zählt: Gesünder unter 7

Das Diabetes-Journal ist Medienpartner der Diabetes-Aufklärungskampagne.