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03.02.2010 Essen gegen den Schlaganfall

Wer sich ausgewogen ernährt und wenig Kochsalz verwendet, kann langfristig sein Schlaganfall-Risiko deutlich senken.

Auf den Zusammenhang zwischen Salzkonsum und Schlaganfallrisiko weist die Deutsche Schlaganfall-Gesellschaft in einer Pressemeldung hin. Zu viel Salz im Essen erhöht demnach die Wahrscheinlichkeit, einen Schlaganfall zu erleiden. Denn mit dem Salzkonsum steigt auch der Blutdruck an.

Bei einem Verzehr von täglich zehn statt der empfohlenen fünf Gramm Salz, erhöht sich das Schlaganfallrisiko langfristig um fast ein Viertel. Die Wissenschaftler hatten Ergebnisse aus 13 Studien mit mehr als 170.000 Teilnehmern ausgewertet.

WHO empfiehlt fünf Gramm Salz am Tag
Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfiehlt eine tägliche Zufuhr von fünf Gramm Salz am Tag. "Wer beim Mittagessen regelmäßig nachsalzt oder häufig auf Fertigprodukte oder Fastfood zurückgreift, kommt schnell auf die doppelte Menge", erläutert Professor Dr. med. Martin Grond, Vorstandsmitglied der Deutschen Schlaganfall-Gesellschaft und Chefarzt am Kreisklinikum Siegen. "Dieser Unterschied von fünf Gramm am Tag entspricht in etwa einem Teelöffel."

Fertigprodukte und Grundnahrungsmittel oft salzreich
Für Grond belegt die Auswertung der Studien, dass eine salzarme und ausgewogene Ernährung einem Schlaganfall vorbeugen kann.  "Das meiste Salz wird dem Essen heute nicht beim Kochen oder am Mittagstisch zugefügt. Es ist bereits in den im Supermarkt gekauften Produkten und Grundnahrungsmitteln wie Brot, Käse und Wurst enthalten." Die Deutsche Schlaganfall-Gesellschaft fordert deshalb, dass der Salzgehalt der Nahrung besser gekennzeichnet wird.

Quelle: Deutsche Schlaganfall-Gesellschaft

Internet: www.dsg-info.de

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