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28.04.2010 Neuer Pass für Stent-Patienten

Herzpatienten, denen ein Stent eingesetzt wurde, müssen im Rahmen der Therapie eine regelmäßige Medikamenteneinnahme einhalten. Der neue "Koronare Stent-Pass" soll dabei helfen.

Zur Behandlung einer koronaren Herzkrankheit und eines Herzinfarkts werden in Deutschland jährlich fast 270.000 Stents eingesetzt. Diese Gefäßstützen haben die Funktion, ein verengtes Herzkranzgefäß nach  einer Aufdehnung dauerhaft offen zu halten.

Da es bei der Stent-Therapie zu Blutgerinnseln  kommen kann (die eine Thrombose und schlimmstenfalls einen Herzinfarkt zur Folge haben können), müssen regelmäßig und dauerhaft Medikamente wie Acetylsalicylsäure und Clopidogrel eingenommen werden.

Praktische Unterstützung für Patienten und Ärzte
Damit Patienten und Ärzten bei der Kontrolle der wichtigen Medikamenteneinnahme eine praktische Unterstützung zur Verfügung steht, bieten die Deutsche Herzstiftung und die Deutschen Gesellschaft für Kardiologie (DGK) nun den „Koronaren Stent-Pass“ an.

Dieser soll dabei helfen, eine folgenschwere Unterbrechung der Behandlung zu vermeiden, indem Arzt und Patient darin den Therapieverlauf dauerhaft dokumentieren. In den Ausweis kann der Arzt Stent-Art, Datum der Implantation sowie Art und Dosierung der Medikamente eintragen. Zusammengefaltet passt er in jedes Portemonnaie.

Der koronare Stent-Pass ist kostenlos erhältlich bei:

Deutsche Herzstiftung e. V.
Vogtstr. 50
60322 Frankfurt am Main

Oder per E-Mail unter: info(at)herzstiftung(dot)de.

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